Traducción turística: problemas y soluciones

Übersetzungen für den Tourismus: Herausforderungen und Lösungen

Ein Tourismus-Text kann inhaltlich korrekt übersetzt sein und dennoch nicht seine beabsichtigte Wirkung erzielen: Er kann unnatürlich klingen, Zweifel hervorrufen oder den Reisenden nicht bei seiner Entscheidungsfindung unterstützen. Dies lasst sich vor allem in Reiseführern, Broschüren und Besuchermaterialien beobachten, jedoch auch in digitalen Inhalten, die anschließend in PDF-Dateien oder gedruckt wiederverwendet werden. Das Wichtigste bei der Übersetzung von Tourismus-Texten ist ihre Wirkung: Der Inhalt muss auf Anhieb verständlich sein, eine gute Orientierung bieten und den Charakter des Reiseziels widerspiegeln. Mit diesem Leitfaden zu häufigen Problemen bei der Übersetzung im Tourismusbereich und möglichen Lösungen können die häufigsten Fehler erkannt und gezielt behoben werden.

Was unterscheidet die Übersetzung von Tourismus-Texten?

Touristische Texte sind eine Mischung aus praktischen Informationen und überzeugender Sprache. Ein Absatz kann Öffnungszeiten und Zugänge beschreiben und gleichzeitig einen Eindruck vom Reiseziel vermitteln. Daher sind neben Präzision auch sprachliche Natürlichkeit, ein einheitlicher Tonfall und ein geschickter Umgang mit Werbetexten erforderlich. Bei der Analyse von Werbematerialien lassen sich typische Unstimmigkeiten feststellen, wenn der Stil der Ausgangssprache wörtlich übernommen wird oder das Werbeelement der Zielsprache verloren geht.

Die häufigsten Probleme und Schwierigkeiten

Fehler treten in der Regel in vier Bereichen auf:

  • Unübliche Ausdrucksweise in der Zielsprache: ungewöhnliche Wortkombinationen, unnatürliche Wendungen, Mehrdeutigkeiten oder eine zu wörtliche Übersetzungsweise, die sich direkt auf die Glaubwürdigkeit des Inhalts auswirken.
  • Pragmatik und Tonfall: Handlungsaufforderungen, die nicht zum Zielmarkt passen, uneinheitliche Anrede, übertriebene oder zu flache Versprechungen.
  • Lokale Kultur und Referenzen: Eigennamen, Gastronomie, Traditionen und Konzepte werden ohne ein direktes Äquivalent wiedergegeben. Hier kann die kulturelle Komponente verloren gehen oder es werden unzureichende Erklärungen gegeben, die beim Leser Fragen aufwerfen.
  • Einheitlichkeit bei langen Texten: Bei einem englischsprachigen Reiseführer können Probleme auftreten, wenn es keine einheitlichen Kriterien hinsichtlich Stil, Terminologie und offiziellen Bezeichnungen gibt.

Mögliche Lösungen und bewährte Verfahren

Damit der Inhalt als touristisches Material und nicht nur als einfache Übersetzung in einer anderen Sprache fungiert, ist es ratsam, diese Charakterisierung der touristischen Übersetzung in einen wiederholbaren Arbeitsablauf umzuwandeln:

1) Briefing und redaktionelle Kriterien

Die Art des Materials (Leitfaden, Broschüre, Beschilderung, Website), die Zielgruppe und den Tonfall definieren. Von Anfang an festlegen, welche Anrede (du/Sie) verwendet wird, wie formell der Tonfall sein soll und welche Teile der Klarheit halber wörtlich übernommen werden müssen. In einem englischsprachigen Reiseführer wird so verhindert, dass der Text wie eine Kopie wirkt.

2) Terminologie, offizielle Bezeichnungen und Kultur

Die Namen von Orten, Institutionen, Routen und Produkten mithilfe eines Glossars standardisieren. Regeln für kulturelle Bezüge (Gerichte, Feste, Traditionen) festlegen: Wann sollte der Begriff beibehalten werden, wann sollte er kurz erklärt werden und wann sollte er angepasst werden, damit der Leser ihn versteht, ohne dass der Lesefluss beeinträchtigt wird?

3) Angemessene Überprüfung und Qualitätskontrolle durch einen Muttersprachler

Nicht nur die Korrektheit, sondern auch die Natürlichkeit, die Einheitlichkeit des Stils und den pragmatischen Charakter überprüfen. Dadurch werden unnatürliche Wendungen, Unstimmigkeiten und seltsam klingende Handlungsaufforderungen vermieden.

4) Endgültige Lieferung und Skalierbarkeit

Wenn das Material gedruckt oder weitergegeben werden soll, empfiehlt es sich, eine endgültige, bereits überprüfte und genehmigte Version als PDF-Datei zu erstellen, um kurzfristige Änderungen zu vermeiden, die zu Fehlern führen könnten. Bei Übersetzungen für Tourismusagenturen wird die Konsistenz durch einen Styleguide, ein gemeinsames Glossar und einen definierten Überprüfungsprozess sichergestellt.

Für Übersetzungen im Tourismusbereich entwickeln wir bei blarlo strukturierte Prozesse – inklusive Terminologiemanagement, passender Tonalität und muttersprachlichem Lektorat. So lassen sich touristische Inhalte skalieren, ohne dass Qualität oder Kohärenz verloren gehen.

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