Im französischen Geschäftsleben hat das erste Schreiben eine große Bedeutung. Es wird nicht nur als informative Nachricht wahrgenommen, sondern auch als erstes Zeichen für den professionellen Stil des schreibenden Unternehmens. Aus diesem Grund ist es ratsam, auch wenn man von Anfang an mit einem Übersetzer vom Deutschen ins Französische und professionellen Übersetzungen ins Französische arbeitet, zu verstehen, welche Elemente bei dieser ersten Kontaktaufnahme erwartet werden.
Eine strukturierte Begrüßung und Einführung
In der professionellen Kommunikation in Frankreich gehört die Begrüßung zum üblichen Protokoll. Es werden vollständige und dem Kontext angemessene Formulierungen verwendet, auch wenn die Nachricht kurz ist. Ein Schreiben ohne Begrüßung oder mit übermäßig informellen Formulierungen zu beginnen, entspricht nicht den in Frankreich üblichen Gepflogenheiten.
Ebenso ist es üblich, dass der erste Absatz den Leser über den Verfasser, den Kontext und das allgemeine Anliegen informiert. Diese Struktur ist besonders häufig bei der ersten Kontaktaufnahme zwischen Unternehmen zu sehen.
Vor der Formulierung einer Anfrage den Kontext erläutern
In einem professionellen Französisch folgt auf eine kurze Erläuterung des Kontexts in der Regel die eigentliche Anfrage. Wenn Sie den Grund für die Kontaktaufnahme vor der Anfrage erläutern, kann Ihr Gesprächspartner den Kontext der Nachricht besser verstehen.
Wird dieser Schritt ausgelassen, kann die E-Mail als unvollständig oder zu abrupt empfunden werden. Dieses Muster taucht in der französischen Geschäftskorrespondenz immer wieder auf und erklärt, warum die Struktur der Nachricht in professionellen französischen Übersetzungen so wichtig ist.
Ein formeller und nuancierter Ton
In ersten Gesprächen ist ein formeller Ton die Regel. Die Verwendung von indirekten Konstruktionen, Konditionalsätzen und Höflichkeitsformeln ist weit verbreitet, selbst in einfachen Mitteilungen.
Dieser Stil entspricht nicht einer persönlichen Distanz, sondern einer beruflichen Konvention. Daher kann ein zwar grammatikalisch korrektes Schreiben ungeeignet sein, wenn der Ton zu direkt ist. Dieser Aspekt wird insbesondere bei der Arbeit eines auf den Unternehmensbereich spezialisierten französischen Übersetzers berücksichtigt.
Ein vollständiger und konventioneller Abschluss
Der Abschluss des Schreibens folgt derselben Logik wie die Einführung. In Frankreich werden vollständige und strukturierte Abschiedsformeln verwendet, begleitet von einer klaren Unterschrift. Zu kurze oder informelle Abschlüsse entsprechen nicht den üblichen Gepflogenheiten in der professionellen Kommunikation.
Diese Art von Konventionen wiederholt sich konsequent in der französischen Geschäftskorrespondenz, sowohl in großen Unternehmen als auch in KMUs.
Fazit: Das erste Schreiben weckt Erwartungen
Für ein französisches Unternehmen legt das erste Schreiben die Grundlage für den Aufbau einer Geschäftsbeziehung. Form, Struktur und Ton geben über den Inhalt der Nachricht hinaus bereits Auskunft über den Gesprächspartner.
Aus diesem Grund kann durch die Arbeit mit professionellen französischen Übersetzungen, einem Übersetzer vom Deutschen ins Französische oder einem Übersetzer vom Französischen ins Deutsche von Anfang an sichergestellt werden, dass die Nachricht den erwarteten beruflichen Gepflogenheiten entspricht. Bei Blarlo arbeiten wir als Spezialisten für mehrsprachige Unternehmenskommunikation bei diesen ersten Kontaktaufnahmen mit besonderer Aufmerksamkeit auf den Kontext und den Stil.



